Im Jahre 1935 trennte sich Anton Evels von seinem Kompagnon Kruip. Im gleichen Jahr wurde der Betrieb zur Vertragswerkstatt für DKW-Fahrzeuge. Es wurden immer mehr spezielle Karosserien angefertigt. 1939 verpflichtete die Deutsche Wehrmacht den Betrieb, für den Kriegszweck über-wiegend Bollerwagen für die Küstenwacht und Wehrmachtfahrzeuge mit Pritschen und Plangestellen herzustellen. Durch einen Luftangriff wurde der Betrieb am 10. Oktober 1943 zum ersten Mal total zerstört. Nach dem Wiederaufbau erfolgte am 5. Oktober 1944 die zweite Zerstörung und nur wenige Tage später, am 28. Oktober, wurde das gesamte Gelände dem Erdboden gleich gemacht. Im November 1944 transportierte man die geretteten Werkzeuge und Maschinen nach Sassenberg, wo der Betrieb in einer ehemaligen Schreinerei und Sägewerk zur Weiterarbeit untergebracht wurde. Nach Ende des Krieges fand der Betrieb dann in Münster in gemieteten Räumen der ehemaligen Hindenburgkaserne an der Weißenburgstraße Unterkunft.
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